IMKERN IM RUHRGEBIET

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Honiglehrgang

Posted by Stefan on 17. April 2012 in Allgemein with No Comments


Das Honiglehrgang-Zertifikat

Das Honiglehrgang-Zertifikat

Na, da  bin ich ja mal ganz mächtig stolz: am Wochenende habe ich den DIB-Honiglehrgang besucht und halte jetzt das offizielle Zertifikat in den Händen. Kann ich nur wärmstens empfehlen, denn die Anforderungen für hygienisch einwandfreien und guten Honig sind schon hoch. Daran sollten sich alle Imker halten, denn wir produzieren ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel. Den Lehrgang hat Berufsimker Dennis Schüler aus Münster gehalten. Beide Tage waren pures Infotainment. Einfach Klasse! Ich habe abseits der spröden Rechts- und Verordnungsmaterie, die das Thema mit sich bringt, viel Neues gelernt. Mein Tip: www.honig-aus-muenster.de und den Honiglehrgang unbedingt bei Ihm besuchen.

 

Völkerverluste

Posted by Stefan on 11. April 2012 in Allgemein with No Comments


Trotz guter Einwinterung und sorgfältiger Varoabehandlung haben drei Völker in den Zander-Beuten den Winter nicht überlebt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Verlust. Damals konnte ich zu 100 % auswintern. Immerhin hat sich der Schwarm in der Warré-Beute prächtig entwickelt. Demnächst kommt noch ein weiterer Stock hinzu, den ich mit einem Ableger besiedeln werde. Die gekaufte Fertig-Beute ist bereits fertig gestrichen (Innen mit Leinölfirnis, Außen mit Holz-Lasur). Mit der Holzqualität der Holtermann-Ware bin ich allerdings nicht zufrieden. Das Holz ist sehr leicht, porig und nimmt leicht Schaden. Das Dach habe ich bereits reklamiert: Ersatz kam sofort.
Anstrich der Zargen mit Holz-Laur

Außenanstrich der Warré-Beute von Holtermann mit Holz-Lasur

Eine dritte Warré-Beute werde ich hoffentlich mit einem Schwarm besiedeln können. Ob ich erneut selber baue oder von einem anderen Anbieter einen Bausatz kaufe, ist noch nicht entschieden. Infrage käme www.oekobeute.de Da wäre die Herkunft des Materials gegenüber Holtermann auf jeden Fall gesichert.

Sturmtief Andrea ohne Folgen

Posted by Stefan on 11. April 2012 in Allgemein with No Comments


Sturmtief Andrea ist am Donnerstag (05.01.12) über das Ruhrgebiet gezogen, ohne nennenswerte Schäden anzurichten. Am Bienenstand waren bereits im letzten Herbst Vorkehrungen für Unwetter getroffen worden. Alles ist fest verzurrt. So blieb der Sturm ohne Folgen und alles an seinem Platz.

Die Arbeiten am Bienenstand ruhen in den Wintermonaten. Gelegentlich, so auch heute, schaue ich vorbei, um die Beuten auf Schäden zu kontrolliere und ob die Fluglöcher frei sind.

Im neuen Jahr (das Bienenjahr hat bereits im August begonnen) werde ich die Völkerzahl erweitern, um zukünftige Winterverluste ausgleichen zu können. Ein Augenmerk liegt dabei auf der Warré-Beute.

Mit Fön und Nadel

Posted by Stefan on 17. August 2011 in Allgemein with No Comments


Gewährverschlüsse des Deutschen Imkerbundes und Honiggläser

Vom Sinn und Unsinn der Honigbewertung

Mit dem Ende der Sommertracht und der zweiten Ernte Ende Juli geht das Bienenjahr zu Ende. Im Kalender steht schon der nächste Termin: die Honigbewertung!! Unter den strengen Augen der Prüfer des Imkerverbandes erfolgt die Bewertung der vom Imker eingereichten Honiglose. Honigbewertungen nach dem Prüfschema des D.I.B sind eine optische Qualitätskontrolle ergänzt durch die Wassergehaltsbewertung. In sechs Einzelkategorien (Aufmachung, Sauberkeit und Zustand des Honigs, Geruch, Geschmack und Wassergehalt) werden dazu Punkte vergeben, um je nach Erfolg Preise in den Kategorien Gold, Silber oder Bronze zu erlangen.

Das Prüfschema gilt für alle Beteiligten als das Maß aller Dinge und wird akribisch abgearbeitet. Pro Honiglos gilt es nun drei 500 g D.I.B.-Gläser makellos aufzuhübschen. Wer sich einmal daran versucht hat, wird erkennen, wie sehr es auf die Optik ankommt. Die übrige Ernte kann dann wie gewohnt ins Glas kommen. Hauptsache die Bewertung stimmt.

Erfahrene Imkerkollegen kennen die Tricks und Kniffe, die zum Ziel führen: den Honig im Wasserbad oder der Mikrowelle kurzzeitig erhitzen, um lästige Blasen aus dem Honig zu entfernen. Da ist Blasenstecherei mit der Nadel aus Muttis Nähkästchen  im Vergleich zur Wärmebehandlung mit dem Fön noch harmlos! Wenn der Prüfer den Honig so haben will, dann kriegt er ihn halt so. Ob es da immer mit rechten Dingen zugeht und ob alle sonst vorgegebenen “Qualitätsanforderungen für Deutschen Honig gemäß den Warenzeichenbestimmungnen des Deutschen Imkerbundes e.V.” eingehalten werden, sei dahin gestellt. Wer möchte diesen derart getrimmten Honig noch essen? Ich habe da so meine Bauchschmerzen.

Ähnlich geht es auch bei Viehauktionen zu.  Besonders ehrgeizige Landwirte engagieren Kuhfitter, um ihre Rinder vom Euter bis zur Rückenlinie perfekt zu stylen und die Juroren von der Schönheit der Tiere zu überzeugen. Hier muss der Imker noch selber ran. Vielleicht gibt es zukünftig “Honeystyler”?

Sehr bedenklich ist es zudem, Honig aus der Frühtracht mit dem Etikett der Honigbewertung des Vorjahres zu bewerben. Ich war sehr erstaunt, als ich dies neulich im Geschäft sah. Da wird der Verbraucher in die Irre geführt und nicht zuletzt untergräbt diese Aktion die Glaubwürdigkeit der Honigprämierung um ein weiteres.

Honig ist ein Qualitätsprodukt und ein hochwertiges Lebensmittel. Daran dürften keinerlei Zweifel bestehen. Mir jedenfalls ist es als Imker wichtig. Der Deutsche Imkerbund möchte  mit seiner Honigbewertung Qualitätsstandard festlegen. Nur werden diese Bemühungen oft leichtfertig oder sogar vorsätzlich unterlaufen.

1 : 0 für die Bienenkiste

Posted by Stefan on 7. Juni 2011 in Allgemein with No Comments


Bienen laufen in die Warré-Beute ein

Okay, ich habe erst einmal im Leben einen Bienenschwarm in eine Bienenkiste und in eine Warré-Beute einlaufen lassen. Trotzdem geht der Punktsieg ganz klar an den Neuling Bienenkiste. Kurzentschlossen habe ich mich nach der Bienenkiste für eine weitere Variante im Naturwabenbau entschieden: die Warré-Beute. Sie geht auf die Idee des französischen Geistlichen und Imkers Abbé Émile Warré (1867 – 1951) zurück. Sein Ziel war es, eine Bienenbeute zu schaffen, die einerseits den natürlichen Bedingungen der Bienen am nächsten kommt und andererseits praktisch sowie wirtschaftlich für den Imker ist.

Heute war es endlich soweit: am frühen Abend wartete ein kräftiger Schwarm vom Vortag auf eine neue Bleibe (siehe www.schwarmboerse.de). Während das Einlaufen des Schwarms bei der Bienenkiste zügig vonstatten ging, waren bei der Warré-Beute nach etwa drei Stunden noch längst nicht alle Bienen in der Beute. Schwer zu sagen, woran es lag. Entweder lag es an der Schwarmgröße oder der Eingang ist hier im Vergleich sehr klein. Ich habe allerdings auch noch nie beobachtet, wie lange Bienen brauchen, um einen hohlen Baumstamm durch ein enges Loch zu bevölkern.

Erstaunlich war jedenfalls, wie stark der Bautrieb eines Naturschwarms ist. Über Nacht war am Deckel der Schwarmkiste bereits ein Handteller großes Wabenherz entstanden und auch nach dem Umzug in die Transportkiste waren deutliche Wachsanhaftungen an den Wänden erkennbar.

Die nächsten Tage werden zeigen, wie die Bienen ihre neue Heimat annehmen. Das Volk in der Bienenkiste (bislang habe ich sie noch nicht umgedreht und geöffnet!) hat bereits einen ordentlichen Baufortschritt hingelegt. So viel ist durch die Klappe auf der Rückseite bereits erkennbar.

Primitivimkerei

Posted by Stefan on 7. Juni 2011 in Allgemein with No Comments


Erfolg macht manchmal neidisch. Die Zahl der Neuimker nimmt in jüngster Zeit erfreulich zu. Auch Initiativen außerhalb der Imkervereine leisten dazu einen gewichtigen Beitrag, wie etwa die “Bienenkiste”. Das dies entweder gehörig missverstanden wird oder aus dem Blickwinkel der traditionellen Ertragsimker nicht gern gesehen wird, zeigt der jüngste Beitrag im “Infobrief”. Vor allem “schwarmträge” und “leistungsstark” dürfen demnach die Bienen sein, “die unsere Stadtgärten füllen“. Was für ein Quatsch! Die Autorin redet da der Ertragsimkerei und den zahlreichen Manipulationen des Imkers das Wort. Ich sehe jedenfalls im Naturwabenbau und dem Imkern mit dem Schwarmtrieb deutliche Pluspunkte für eine wesensgemäße Bienenhaltung. Das ist aber wahrscheinlich so wie das Schnitzel vom Bio-Metzger im Vergleich zur industriellen Schweinemast.

Die Betriebsweise der traditionellen Imkerei wird hier zur Doktrin erhoben. Das ist mehr als Schade, denn vor allem Neuimker mit ökologischen Interessen und unkonventionellen Ansätzen, die bisher wenig über die Vereine zu erreichen waren, werden hier schnell verprellt.

Um eines klar festzuhalten: das aus meiner Sicht pädagogisch und imkerlich ausgereifte Konzept der “Bienenkiste” ist auch bei kritischer Betrachtungsweise anspruchsvoll. Und: auch hier wird ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel (Danke, Gustav!) hergestellt. Insofern gebe ich der Autorin gerne recht, denn auch der “trendige Stadtimker will 1a Qualität für das Gold der Bienen erreichen“.

Trotzdem, es gibt viele Wege, die nach Rom führen. Wer mit reichlich unkonventionellen Mitteln das Ziel erreicht, nicht nur dem Bienen- sondern auch dem Imkersterben zu begegnen, der sollte Unterstützung finden. Das Imkern mit dem Schwarmtrieb und die extensive Bienenhaltung gehören auf jeden Fall dazu.

Erste Honigernte

Posted by Stefan on 24. Mai 2011 in Allgemein with No Comments


Verdecktelte Waben nach der Entnahme

Der erste Honig aus den Magazinbeuten ist geerntet. Am Sonntag war es soweit. Die Bienen haben am frühen Morgen mehr oder weniger geduldig den “Honigdiebstahl” ertragen. Die Waben waren durchgängig verdeckelt und von hervorragender Qualität. Bis zum Abend war der Honig abgeschleudert. Entgegen der letzten Ernte schmeckt er diesmal sehr mild und hat ein feines Salbei-Aroma. Zuletzt war er eher feinwürzig und minzig. Nach dem Abschäumen wandert die Frühernte jetzt zunächst einmal in den Keller und wird bald fein cremig gerührt.

Leider gab es diesmal Wabenbruch: vereinzelt hatte sich die Mittelwände mit dem Honig aus den Rähmchen gelöst. Ich habe deshalb sehr vorsichtig gearbeitet und die Waben zunächst von beiden Seiten angeschleudert. Den Wabenbruch habe ich nach der crush and strain-Methode verarbeitet (siehe unter www.bienenkiste.de/doku/honigernte/index.html). Die kleinere Menge Honig-Wachs-Pampe habe ich  in die vorhandenen Edelstahlsieben gegeben. Geht auch prima und ganz ohne Honigschleuder!

Entdeckeln der Waben

Entdeckeln der Waben

Filterung des geschleuderten Honig

Filterung des geschleuderten Honig

 

 

Schwarmweitergabe

Posted by Stefan on 24. Mai 2011 in Allgemein with No Comments


Den Nachschwarm habe ich nicht behalten. Am nächsten Morgen habe ich ihn über www.schwarmboerse.de angeboten und er wurde am gleichen Tag nach Westfalen vermittelt. Ein Bienenkistenanfänger aus Ascheberg hat ihn übernommen. Die Bienen sind bereits am Abend erfolgreich in ihr neues Zuhause eingezogen. Mit dem Imker bin ich in Kontakt und wir wollen uns regelmäßig über die Arbeit mit der Bienenkiste austauschen. Am Samstag konnte ich einen eigenen Blick auf die neue Heimat des Schwarms werfen (siehe Bild). Ein zweite Bienenkiste wartet dort noch auf Bewohnerinnen.

Zunächst war ich mir nicht sicher, ob der Nachschwarm gute Chancen für einen selbständigen Start bot: er war deutlich kleiner und wog etwas mehr als ein Kilogramm. Nach Rücksprache und Beratung  mit den Machern von www.bienenkiste.de habe ich mich im Sinne der Nachwuchsförderung für eine Weitergabe entschieden. So geht ein Schwarm auf Reisen!

Filmreif

Posted by Stefan on 19. Mai 2011 in Allgemein with No Comments


Bienen laufen in die Bienenkiste ein

Der Schwarm vom Vortag ist in die Bienenkiste eingezogen. Absolut filmreif und ein faszinierendes Schauspiel!

Am frühen Abend habe ich den Pappkarton aus dem Keller geholt und den Inhalt auf einem weißen Bettlaken vor der Bienenkiste entleert. Als Starthilfe wurden mehrere Löffel voll Bienen direkt vor dem Flugloch platziert. Sie fanden sofort den Weg ins Innere der Kisten und plötzlich setzte sich wie auf ein Kommando der ganze Schwarm in Bewegung. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht marschierten sie in die Kiste. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einzug vorbei. Am Flugloch hingen noch zwei Hand voll Bienen und verschwanden bis zum Ende der Dämmerung in das neue Zuhause.

Ich bin überrascht, wie einfach es ist, den Schwarm in die Bienenkiste einlaufen zu lassen. Ein friedvolles und zugleich konzentriertes Spektakel. Einfach sehenswert.  Derweil versammelte sich der Schwarm in einer großen Traube unter der Decke der Kiste, wo die Wachsstreifen den Wabenbau vorgeben. Nach draußen dringt ein Summen wie aus einer Klimaanlage. Jetzt heißt es zunächst abwarten und die Bienen in Ruhe lassen. Bei dem guten Trachtangebot und dem warmen Wetter kann ich sicherlich auf ein Zufüttern verzichten. In drei Wochen wird sich zeigen, ob der Einzug reibungslos funktioniert hat und ob eine Königin mit an Bord ist.

Bei der improvisierten Schwarmfangkiste – einem Umzugskarton – viel mir sofort auf, daß die Bienen innerhalb der 23 Stunden Kellerhaft bereits mit dem Ausbau unter dem Deckel begonnen hatten. Dort klebte bereits Wachs für den Naturwabenbau. Ebenso zu erwähnen ist, daß die Box, bis auf die vergitterten Lüftungslöcher keine noch so kleine Öffnung aufweisen darf. Durch ein winziges Loch an den Ecken waren während der Kellerhaft mehrere Dutzend Bienen ausgebüchst.

Während des Einlogierens hatte sich übrigens ein Nachschwarm unweit der alten Völker gebildet. Auch diesen habe ich wieder eingefangen.

Es ist zwar richtig, daß Völker die schwärmen, viel Arbeit machen und weniger Honig. Dennoch kann ich diesen natürlichen Prozeß zum Ausprobieren einer neuen Betriebsweise nur empfehlen. Ich bin gespannt, welchen Einfluß der natürliche Schwarmtrieb auf meine Imkertätigkeit haben wird.

Weitere und ausführliche Infos zum Imkern mit dem Schwarmtrieb unter www.bienenkiste.de und www.schwarmboerse.de

ZEIT ZUM SCHWÄRMEN

Posted by Stefan on 18. Mai 2011 in Allgemein with No Comments


Verbliebene Bienen

Restliche Bienen versammeln sich am Baumstamm. Der eingefangene Schwarm wartet in der Kiste auf den Abtransport.

Es ist Mai und Schwarmzeit. Seit einigen Wochen ist die Population der Bienenvölker enorm angestiegen. Trotz zweiter Brutzarge und Honigraum wird es im Bienenstock eng. Deutliches Zeichen für die Schwarmlust sind Weiselzellen. Ich habe nur moderat eingegriffen und Brutwaben für zwei Ableger entnommen.

Trotzdem war es heute soweit: eine Königin hat sich mit einem Schwarm auf die Reise begeben. Seit Tagen hatte ich darauf gewartet und in kurzen Abständen die Völker und die nähere Umgebung kontrolliert. Pumpzerstäuber und Pappkarton lagen längst bereit. Der Schwarm hatte sich in unmittelbarer Nähe in rund eineinhalb Meter Höhe an einem Baumstamm niedergelassen. Friedlich hingen die Bienen teilweise handbreit um den Baumstamm herum. Nachdem ich ein paar kleine Äste entfernt hatte und die Bienen mit dem Wasserzerstäuber eingesprüht waren, fegte ich den Schwarm vorsichtig in den Pappkarton. Der aufgeflogene Rest folgte nach einer weiteren Rast wenig später.

Zuhause erhielt die verschlossene Pappkiste noch zwei mit Fliegengitter versehene Luftöffnungen. Über Nacht steht der Schwarm nun im dunklen und kühlen Keller. Der von den Bienen vor ihrer Reise mitgenommene Honigvorrat hält rund drei Tage, so daß ich mir keine Gedanken über ihr Auskommen machen brauche.

Jetzt zeigt sich die gute Vorbereitung, denn die Bienenkiste steht schon seit einiger Zeit fix und fertig im Gartenhaus und wartet auf die neuen Bewohnerinnen. Bleibt nur zu hoffen, dass beim Einfangen des Schwarms auch die Königin mit dabei war.

Bienenschwarm am Baumstamm

Bienenschwarm am Baumstamm

Versuche der letzten Woche, in der Nachbarstadt Gelsenkirchen abgegangene Schwärme einzufangen, waren erfolglos. Im ersten Fall hatte eine Anruferin einen Bienenschwarm am Gartenhaus vermutet, der sich jedoch als ein Nest von Erdhummeln entpuppte. Noch am gleichen Tag war ein weiterer Anruf zunächst sehr erfolgversprechend, denn es handelte sich offensichtlich um einen frisch abgegangenen Schwarm. Beim Eintreffen war dieser jedoch schon mit unbekanntem Ziel weitergezogen und nur ein kleiner Nachschwarm hing im Buschwerk.

Wer als angehender Imker oder als Jungimker auf der Suche nach einem Bienenschwarm ist und noch nirgends fündig geworden ist, sollte unbedingt einen Blick auf die Website www.schwarmboerse.de werfen. Sie vermittelt Interessenten nach Bedarf und Angebot einen Schwarm. Wer es sich zutraut, kann sich auch als “Schwarmfänger” registrieren lassen. Das Netzwerk der Schwarmbörse lebt von der wachsenden Beteiligung und dient der Förderung der extensiven, artgerechten Bienenhaltung.

Zudem bietet die Website einen prima Einblick in diese an ökologischen Gedanken orientierte Betriebsweise, die sich vom herkömmlichen Imkern und den gezielten Maßnahmen zur Schwarmvorbeuge abhebt.